Letztes Heimspiel der Sportbund-Damen
Damit hat wohl niemand gerechnet: Erst in der vergangenen Saison schafften die Sportbund-Damen den Sprung von der Bayernliga in die Regionalliga, jetzt stehen die Rosenheimerinnen im Finale. Und spielen um den Aufstieg in die zweite Basketball-Bundesliga. “Es ist beeindruckend zu sehen, wie sich der Damen-Basketball in Rosenheim entwickelt hat”, sagt Johanna Macht. Sie spielt bereits ihre 26.. Saison beim Sportbund und hat schon zahlreiche Ligen durchlaufen.
In einem Finale um den Aufstieg in die Zweite Bundesliga stand sie noch nie. Bis jetzt. “Das ist ein ganz besonderer Moment”, sagt sie. Gegner beim Kampf um den Aufstieg ist Jahn München - die einzige Mannschaft, gegen die die Rosenheimerinnen bislang noch nicht gewinnen konnten. In der regulären Saison trafen die beiden Mannschaften zweimal aufeinander - in beiden Malen hatte Jahn München die Nase vorn. Im Hinspiel verloren die Sportbund-Damen mit 76:81, im Rückspiel noch einmal deutlicher mit 60:72. Am Samstag, 18. April, soll es besser laufen. “Wir haben diese Saison noch nicht gegen Jahn gewinnen können, deswegen ist nochmal eine extra Portion Movitation da”, sagt Levke Brodersen. Hätte sie am Anfang der Saison jemand gefragt, ob es ihre Mannschaft ins Finale geschafft, hätte sie wahrscheinlich erst einmal nur gelächelt. Umso größer ist die Vorfreude darüber, dass es doch geklappt hat. “Wir freuen uns sehr ein letztes Heimspiel vor der wahnsinnigen Kulisse in Rosenheim spielen zu dürfen”, fügt sie hinzu. Beginn ist um 15 Uhr in der Gaborhalle. Im Anschluss spielen die Herren um 18 Uhr.
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