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Allgemeine News

Rosenheimer sichern sich den Sieg

Die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim x Finsense konnten sich gegen den MTSV Schwabing 2 mit 87:71 durchsetzen. Die Gäste waren dabei mit einer sehr jungen Mannschaft angetreten. Nach einem starken Auftakt und einer zwischenzeitlich schwierigeren Phase fanden die Rosenheimer im Schlussviertel wieder zu ihrem Spiel und sicherten sich mit einem starken Endspurt den Sieg.

Dabei erwischten die Rosenheimer einen guten Start und legten mit einem 24:11 im ersten Viertel den Grundstein für eine zunächst vielversprechende Partie. Im weiteren Spielverlauf schlichen sich jedoch mehr Fehler in der Defensive ein als erwartet. Vor allem bei der Verteidigung im direkten Duell und beim defensiven Rebound offenbarte das Team Schwächen, die Schwabing konsequent ausnutzte. Die Gäste entschieden dadurch sowohl das zweite als auch das dritte Viertel für sich und hielten die Begegnung offen.

Ignaz Geißinger überzeugte mit einer sehr effektiven Spielleistung, während Johannes Wießnet unter dem Korb dominierte und wichtige Akzente setzte. Im Schlussviertel gelang es den Rosenheimern schließlich, noch einmal einen Gang höher zu schalten. Jguwon Hogges setzte mit wichtigen Abschlüssen am Ring entscheidende Akzente und brachte die Offensive wieder ins Rollen. Mit deutlich mehr Konsequenz auf beiden Seiten des Feldes entschieden die Rosenheimer das letzte Viertel mit 29:13 für sich und machten damit den Erfolg endgültig klar.

Trotz des erfolgreichen Endspurts zeigte die Partie, dass die Rosenheimer defensiv noch Verbesserungspotenzial haben. Insbesondere die Fehler im zweiten und dritten Viertel gilt es aufzuarbeiten, um künftig über die gesamte Spielzeit konstanter aufzutreten.
Für den SB DJK Rosenheim x Finsense spielten Biberovic (1), Hogges (27), Fliege, Schüler (6), Weigel (7), Geißinger (15), Wießnet (18), Heuwinkel (11), Kirschner (2), Petrovic.

Rosenheimerinnen werden Vizemeister in der Regionalliga

Die Saison der Rosenheimer Basketballerinnen ist beendet: In einem spannenden zweiten Finalspiel mussten sie sich gegen Jahn München mit 79:85 geschlagen geben.”Wir haben den deutlich besseren Start erwischt, sind ab der fünften Minute aber immer einem Rückstand hinterhergelaufen”, sagte Headcoach Coco Kollarovics kurz nach dem Spiel. Von “vermeidbaren Fehlern in entscheidenden Momenten”, spricht Pointguard Levke Brodersen. “In so engen Spielen sind Fehler dieser Art fatal. Da haben wir zum Teil nicht abgeklärt genug gespielt”, sagte sie. 

 

Trotzdem halte sich die Enttäuschung in Grenzen. “Auch wenn wir die Meisterschaft nicht gewinnen konnten, können wir sehr stolz darauf sein, was wir diese Saison geschafft haben”, sagte Kollarovics.. Zumal das Ziel, nicht abzusteigen, mehr als erreicht wurde. Dieser Meinung schließt sich auch Co-Trainer Markus Ovadaya an. “Jahn hat verdient gewonnen, aber wir haben stark gekämpft und auf einem sehr hohen Niveau gespielt”, sagte er. 

 

Das weiß auch Sophie Perner. “Wir können mit unserer Leistung sehr zufrieden sein - Vizemeister in der Regionalliga ist ein starkes Ergebnis”, sagte sie. Als Aufsteiger aus der letzten Saison sei es keineswegs eine Selbstverständnlichkeit, direkt ins Finale zu kommen. “Die Zusammenarbeit im Team hat über die gesamte Saison hinweg gut funktioniert und es hat Spaß gemacht, vor unserem Publikum zu spielen. 

 

Dass die Rosenheimer Fans hinter ihrer Mannschaft stehen, zeigte auch das zweite Finalspiel in München. Zahlreiche Rosenheimer reisten nach München, um ihr Team zu unterstützen. “Es war eine unglaubliche Stimmung. Das macht auf jeden Fall Lust auf mehr”, sagte Headcoach Kollarovics. 

 

Zustimmung bekommt sie von Levke Brodersen: “Ich bin unfassbar stolz auf jeden Einzelnen in diesem Team und dankbar, Teil davon sein zu dürfen.” 

 

Für Rosenheim spielten: Perner M. (13), Sokman, Kirchner (1), Macht, Szenes (3), Hebecker (4), Perner S. (19), März V., Heise (27), Langer, März, K. und Brodersen (12)

 

SB DJK Rosenheim schafft den Aufstieg in die WNBL für die Saison 2026/27

Die U18-Basketballerinnen des SB DJK Rosenheim haben einen großartigen Erfolg gefeiert und sich für die WNBL (Weibliche Nachwuchs-Basketball-Bundesliga) der Saison 2026/27 qualifiziert – die höchste deutsche Jugendspielklasse im Mädchenbasketball.

Beim Qualifikationsturnier in Ludwigsburg blieb das Team ungeschlagen, gewann alle vier Spiele und sicherte sich souverän den ersten Platz in der Gruppe.

Ergebnisse des Qualifikationsturniers:

TV Augsburg Young Angels – SB DJK Rosenheim 21:77
SB DJK Rosenheim – Ludwigsburg/RegioTeam Stuttgart 41:38
BBU '01 Ulm/Augsburg Schwaben – SB DJK Rosenheim 25:59
SB DJK Rosenheim – Team Mittelhessen 79:44

Mit diesen überzeugenden Leistungen sicherte sich Rosenheim einen Platz unter den besten Nachwuchsteams Deutschlands. Dieser Erfolg ist das Ergebnis der kontinuierlichen und engagierten Arbeit im Jugendbereich des Vereins.

Das Team wurde von Head Coach Markus Ovadya und Assistant Coach Miodrag „Mio“ Mirčeta betreut. Zum erfolgreichen Kader gehörten:

Mirjam Wilts, Mia Bruckmeier, Hikmot Sessay, Lina Kirchner, Hanna Fritsch, Mia Hildebrandt, Allegra Weymar, Olivia Abebe, Luisa Fritsch, Klara März, Valentina März und Frida Graumann.

Eine besondere Auszeichnung verdient Allegra Weymar, die nicht nur Topscorerin des SB DJK Rosenheim, sondern mit durchschnittlich 13 Punkten pro Spiel auch die erfolgreichste Korbjägerin des gesamten Qualifikationsturniers war.

Neben Rosenheim qualifizierte sich auch Ludwigsburg als Zweitplatzierter für die WNBL.


Markus Ovadya, Head Coach des SB DJK Rosenheim:

„Es war ein sehr intensives Wochenende und kein Team konnte die Stärke der anderen Mannschaften genau einschätzen. Anscheinend haben wir in den letzten Wochen und Monaten sehr viel richtig gemacht, unseren Kader auf Schlüsselpositionen hervorragend verstärkt und während des Turniers die Härte und Intensität immer besser angenommen.
Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft – vor allem auf die Art und Weise, wie wir jedes Spiel angegangen sind. Jede Spielerin hat alles gegeben und wir konnten als Team mit attraktivem Basketball gegen starke Gegner überzeugen.
Alle Mannschaften haben bei sehr hohen Temperaturen bis an ihre Grenzen gekämpft und alles auf dem Spielfeld gelassen. Am Ende hat sich jedoch unsere Kadertiefe ausgezahlt. Ich freue mich riesig darauf, mit diesem Team in der höchsten deutschen Jugendliga spielen zu dürfen.“

Miodrag „Mio“ Mirčeta, Assistant Coach des SB DJK Rosenheim:

„Es war ein fantastisches Turnier für unsere Mannschaft! Die Mädchen haben sich diesen Erfolg durch ihren enormen Einsatz, ihre harte Arbeit in den vergangenen Monaten sowie durch die Ergebnisse der letzten Jahre mit unseren U14- und U16-Teams mehr als verdient.
Mein besonderer Dank gilt allen Eltern, die uns bei jedem Spiel, jedem Turnier und jeder Reise unterstützt haben. Ihre Unterstützung war von unschätzbarem Wert und einer der wichtigsten Gründe dafür, dass der Zusammenhalt und die Teamchemie in dieser Mannschaft auf einem so außergewöhnlich hohen Niveau sind.
Ebenso möchte ich mich bei allen ehemaligen Spielerinnen und deren Eltern bedanken, die in den vergangenen Jahren Teil unseres Teams und unseres Vereins waren. Dieser Erfolg gehört auch ihnen. Ein herzliches Dankeschön geht außerdem an unseren Verein für die großartige Unterstützung in den vergangenen Spielzeiten. Dieses Team weiß das sehr zu schätzen und wird es nicht vergessen.
Nicht zuletzt gilt mein Dank allen Trainerinnen und Trainern, die zur Entwicklung dieser Spielerinnen beigetragen haben.
Besonders freut es mich, dass die Mädchen für ihren Einsatz und ihre harte Arbeit nun mit der Teilnahme an der WNBL-Saison 2026/27 belohnt werden. Ich bin überzeugt, dass sie unseren Verein auf höchstem Niveau würdig vertreten werden.“

Der Aufstieg in die WNBL ist der verdiente Lohn für jahrelange engagierte Nachwuchsarbeit beim SB DJK Rosenheim und zugleich ein bedeutender Meilenstein in der Vereinsgeschichte. Nun blickt das Team voller Vorfreude auf die Saison 2026/27, in der es sich mit den besten Nachwuchsmannschaften Deutschlands messen wird. Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team!

fotos von: samwithcam_ 11 (instagram)
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SB DJK Rosenheim x Finsense will den nächsten Heimsieg

Nach einer Niederlage im ersten Ligaspiel gegen den MTV München Basketball und dem ersten Saisonsieg am vergangenen Wochenende auswärts gegen DJK Sportbund München will der SB DJK Rosenheim x Finsense nun nachlegen. Im dritten Ligaspiel der Saison empfängt das Team zu Hause den MTSV
Schwabing 2.
Die Gäste aus Schwabing sind mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet. Sowohl gegen Jahn als auch gegen Stadtbergen musste sich die Mannschaft
geschlagen geben. Dennoch ist der MTSV Schwabing 2 nicht zu unterschätzen. Das Team besteht aus vielen jungen und talentierten Spielern, von denen einige auch in der NBBL aktiv sind und dadurch bereits auf hohem Niveau Erfahrungen sammeln.
Für den SB DJK Rosenheim x Finsense gilt es nun, den Schwung aus dem ersten Saisonsieg mitzunehmen und vor heimischem Publikum die nächsten Punkte einzufahren. Entscheidend wird sein, über die gesamten 40 Minuten konstant und intensiv zu verteidigen und gleichzeitig in der Offensive als Team konsequent und effektiv zu agieren.

SB DJK Rosenheim x Finsense zu Gast beim DJK Sportbund München

Nach der unglücklichen Niederlage im ersten Saisonspiel gegen den MTV München steht für SB DJK Rosenheim x Finsense bereits das nächste Auswärtsspiel an. Am Samstag geht es zum DJK Sportbund München.

Zum Saisonauftakt musste sich SB DJK Rosenheim x Finsense dem MTV München vor heimischer Kulisse knapp geschlagen geben. Trotz eines starken Starts und einer guten kämpferischen Leistung reichte es am Ende nicht für den ersten Saisonsieg. Umso größer ist die Motivation, im zweiten Ligaspiel die ersten Punkte der Saison einzufahren.

Mit dem DJK Sportbund München wartet allerdings eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Münchner konnten ihr erstes Saisonspiel gegen die zweite Mannschaft des TS Jahn München gewinnen und gehen entsprechend mit Selbstvertrauen in die Partie. Besonders auf ihre starken Guards wird SB DJK Rosenheim x Finsense achten müssen, die für viel Tempo und Druck im Angriff sorgen können.

Nach der Auftaktniederlage will SB DJK Rosenheim x Finsense diesmal über 40 Minuten konzentriert und mit viel Energie auftreten. Mit guter Defense und konsequentem Teamplay soll der Favorit gefordert werden.

 

SBR-Damen starten auswärts in neue Saison

Es geht wieder los: Nach einer langen Sommerpause starten die Basketballerinnen des Sportbunds Rosenheim am Samstag, 26. September, in die neue Saison. Um 15 Uhr treffen die Rosenheimerinnen auswärts auf MTV München. Vorab spricht Headcoach Coco Kollarovics über die Vorbereitung, wie sich das Team verändert hat und die Ziele für die kommende Saison. 
 
Wie groß ist die Vorfreude auf die kommende Saison? 
 
Coco Kollarovics: Wir standen letztes Jahr als Aufsteiger im Finale, das hat schon sehr viel Lust auf mehr gemacht. Bis zum Ende mitzuspielen, vor so vielen Zuschauern, war eine coole Sache. Ich freue mich sehr, dass es jetzt endlich wieder losgeht. 
 
Wie hat sich das Team verändert? 
 
Kollarovics: Vivi Langer ist in die zweite Liga nach Wasserburg gewechselt, Maria Perner spielt jetzt in der Zweiten Liga bei Jahn München. Ansonsten ist der Kader so, wie in der letzten Saison. Zudem versuchen wir noch zwei Spielerinnen aus der WNBL in unsere Mannschaft zu integrieren. 
 
Welches Ziel gibt es für diese Saison? 
 
Kollarovics: Wir wollen auf jeden Fall wieder in die Playoffs kommen. Und dann schauen wir, wie weit wir kommen. 
 
Was sind die Stärken Ihrer Mannschaft? 
 
Kollarovics: Wir haben einen guten Mix aus erfahrenen Spielern, die alle schon höherklassig gespielt haben, und jungen Spielerinnen, die sich in der vergangenen Saison sehr gut entwickelt haben. Die Mischung macht uns in meinen Augen ein Stück weit unberechenbar. 
 
Mit Blick auf Samstag: Wie schätzen Sie den Gegner ein? 
 
Kollarovics: Das ist schwierig, da ich den Kader nicht kenne. Wir müssen uns ein Stück weit überraschen lassen, uns auf uns selber konzentrieren und unser Spiel spielen. 
 
Wie ist die Vorbereitung bislang gelaufen? 
 
Kollarovics: Die Vorbereitung war sehr kurz und zum Teil holprig, weil wir viele Spielerinnen haben, die berufstätig sind und die deshalb immer mal wieder Trainingeinheiten verpassen. Auch hat es einige Überschneidungen mit der WNBL gegeben. Aber wir machen das Beste aus der Situation. 
 

Sieg dank großer Kämpfer-Mentalität SBR-Basketballer in Augsburg nach Krimi erfolgreich

Ihrem Teamnamen „Spartans“ machten die Regionalliga 2-Basketballer des SB DJK Rosenheim x Finsense am vergangenen Wochenende alle Ehre: Trotz knapper personeller Besetzung drehten sie das Spiel beim Tabellendritten TV Augsburg im letzten Viertel dramatisch und erkämpften sich so einen wichtigen 72:71-Auswärtserfolg.
Die Vorzeichen standen nicht optimal für die Rosenheimer beim Duell des Tabellendritten gegen den Tabellenvierten: Die Auswärtsfahrt konnte nur mit acht Akteuren angetreten werden, und das merkte man den Gästen nach zerfahrenem Beginn auf beiden Seiten auch an: Als die Augsburger in Person von Topscorer Topalovic anfingen zu treffen, erspielten sie sich schnell einen 21:15-Vorsprung bis zum Ende des ersten Spielabschnitts. Fortan war das Spiel geprägt von mehreren Aufholversuchen seitens der Rosenheimer, die dank starker defensiver Aktionen – hier tat sich zunächst vor allem Youngster Niclas Sohn hervor – zwar mit Schnellangriffen immer wieder herankamen, aber die Führung der Fuggerstädter nie durchbrechen konnten (Halbzeitstand 38:29). Als Sebastian Balduzzi bereits nach 22 Minuten sein viertes Foul bekam, zogen die Augsburger kurzzeitig gar auf 15 Punkte davon, ohne die Spartans jedoch nachhaltig beeindrucken zu können. Für Balduzzi sprang Philipp Koppenhöfer in die Bresche, der am Ende zur wichtigsten Offensivkraft des SBR avancieren sollte – aber der Reihe nach. Zunächst schlug einmal mehr die Stunde von Kapitän Jguwon Hogges: Er hielt sein Team mit ganz starker Verteidigung und zahlreichen Steals im Spiel.
Trotzdem gerieten die Raab-Schützlinge auch im letzten Abschnitt zweistellig in Rückstand und spielten fortan Alles oder Nichts – mit Erfolg: Die Gastgeber kamen plötzlich offensiv immer weniger zu Erfolgen, während bei Rosenheim nun die Dreier fielen und sich beim Stand von 71:70 eine dramatische Schlussminute entwickelte: Der bereits angesprochene Philipp Koppenhöfer wurde 27 Sekunden vor Schluss unsportlich gefoult – und verwandelte seine beiden Freiwürfe eiskalt. Mit dem anschließenden Einwurf spielte sein Team dann wertvolle Zeit von der Uhr, ehe Topalovic aufseiten der Augsburger den entscheidenden letzten Dreierversuch nicht im Korb unterbringen konnte und die Spartans endgültig jubeln ließ: „Mit nur acht Spielern eine bärenstarke Leistung meiner Mannschaft: Jguwon eine defensive Macht, Severin und Johannes stark unter dem Korb, mit Philipp ein neuer Topscorer und Niclas hat gezeigt, dass wir an ihm noch viel Freude haben werden“, zeigte sich SBR-Coach Johannes Raab am Ende begeistert.
Für Rosenheim spielten Biberovic (2 Punkte), Schmid, Hogges (15), Balduzzi (9), Sohn (10), Weigel (10), Koppenhöfer (18) und Wießnet (4).

Sieg gegen die München Baskets

Die Basketballerinnen des Sportbunds Rosenheim haben auch ihr drittes Saisonspiel gewonnen. Gegen die München Baskets setzte sich die Mannschaft von Headcoach Coco Kollarovics knapp mit 83:77. Und das ohne Sophie Perner und Elisa Hebecker.

 

“Es war eine super Teamleistung”, sagte Kollarovics nach dem Spiel, in dem es zu insgesamt vier Führungswechseln kam. Im dritten Viertel lagen die Rosenheimerinnen zwischenzeitlich sogar mit elf Punkten hinten. 

 

Schon ab der ersten Minute zeigte sich, dass es ein Spiel auf Augenhöhe wird. Keines der beiden Teams konnte sich absetzen, Johanna Bielefeld scorte bei den Gastgeberinnen nach Belieben und konnte kaum gstoppt werden. Mit einer knappen Zwei-Punkte-Führung ging es in das zweite Viertel. 

 

Hier war es vor allem Lina Kirchner die für die Rosenheimerinnen überzeugte. Die junge Spielerin punkte nach Belieben und konnte teilweise nur durch Fouls gestoppt werden. Sie scorte neun ihrer insgesamt 13 Punkte in diesem Spielabschnitt. Mit einer knappen 39:42-Führung ging es in die Halbzeitpause. 

 

Den deutlich besseren Start in die zweite Hälfte erwischten dann aber die Münchnerinnen. Erneut war es Johanna Bielefeld, die von den Sportbund-Damen nicht gestoppt werden konnte. Auch die fünf Punkte in Folge von Liisi Sokman konnten nichts daran ändern, dass die Gastgeberinnen das dritte Viertel mit 20:12 deutlich für sich entschieden. 

 

In der Viertelpause fand Headcoach Coco Kollarovics dann aber die richtigen Worte. Binnen kurzer Zeit legten die Rosenheimerinnen einen 11:0-Lauf hin. Levke Brodersen verwandelte zwei Drei-Punkte-Würfe, Klara März überzeugte mit einem ruhigen Händchen an der Freiwurflinie. Am Ende erkämpften sich die Sportbund-Damen einen knappen Auswärtssieg und stehen weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze. 

 

“Es war ein gutes Gefühl, dass wir in einer Phase, in der nicht viel funktioniert hat, nicht aufgegeben haben”, sagt Lina Kirchner. Dass es gelungen sei, sich ins Spiel zurückzukämpfen und am Ende den Sieg zu holen, sei “echt stark” gewesen. Sie lobte vor allem die starke Teamleistung und die guten Defense im vierten Viertel. 

 

Die Rosenheimerinnen haben am kommenden Wochenende spielfrei und so genügend Zeit, an ein paar Dingen zu arbeiten. “Vor allem in der 1 gegen 1 Verteidigung müssen wir noch besser werden”, sagte Kirchner. 

 

Für Rosenheim spielten: Weymar, Sokman (12 Punkte), Kirchner (13), Macht, Szenes (4), März V. (6), Heise (25), März K. (13) und Brodersen (10). 

 

Siegreich in Erlangen

Die Damen des Sportbund Rosenheim x Finsense setzten ihre starke Zwischenrunde fort und holten beim TB 1888 Erlangen den zweiten Sieg im zweiten Spiel der Zwischenrunde. Sie schlugen die Gastgeber mit 81:60. Überragend war Neuzugang Maria Perner mit 22 Punkten, sie verwandelte insgesamt sechs Dreipunktwürfe. 

Bereits die gemeinsame Anreise im Fanbus sorgte für viel Energie, die das Team später auch auf das Parkett brachte.
Der Start in die Partie verlief jedoch etwas holprig. Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Beginn, sodass Rosenheim nach dem ersten Viertel mit 23:14 zurücklag. Auch bis zur Pause musste erst in den Rhythmus gefunden werden, beim Stand von 37:36 aus Sicht des SBR war aber bereits klar, dass alles offen blieb.

Nach dem Seitenwechsel folgte dann eine beeindruckende Aufholjagd. Mit deutlich mehr Tempo, Intensität und klaren Abschlüssen übernahmen die Rosenheimerinnen die Kontrolle. Das dritte Viertel wurde zur Initialzündung: Mit einem 32:11-Lauf drehte der Sportbund die Partie und ging mit einer 48:68-Führung in den Schlussabschnitt.

Diesen Vorsprung ließ sich das Team nicht mehr nehmen und spielte den Sieg konzentriert zu Ende. Am Ende stand ein verdienter 60:81 Auswärtserfolg, der gemeinsam mit dem Bus und den mitgereisten Unterstützern gefeiert werden konnte. 

Für Rosenheim spielten: Sokman (9 Punkte), Kirchner, Szenes (2), Hebecker, Perner S. (15), März V. (3), Heise (7), Langer, Weymar (7), März K. (6), Perner M. (22), Brodersen (10). 

Spartans kämpfen sich zum Auswärtssieg

Die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim x Finsense konnten sich am vergangenen Spieltag bei der DJK SB München knapp mit 66:63 durchsetzen. Nach einem schwierigen Start fanden die Spartans im Laufe der Partie immer besser ins Spiel und sicherten sich am Ende einen hart erkämpften Sieg.

Rosenheim tat sich schwer, in die Partie zu finden, und musste das erste Viertel mit 12:17 abgeben. Im zweiten Viertel brachte Jguwon Hogges dann spürbar mehr Energie aufs Parkett. Mit seinem Einsatz gelang es, die Mannschaft mitzureißen und für mehr Konzentration und Intensität im Spiel zu sorgen. Die Spartans fanden offensiv besser in ihren Rhythmus und konnten das zweite Viertel mit 27:19 für sich entscheiden.

In der Folge entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der jeder Einsatz gefragt war. Die Rosenheimer hielten dagegen und kämpften als Mannschaft um jeden Ball. Dabei zeigte auch Neuzugang David Heuwinkel seine Qualitäten und konnte sowohl offensiv als auch defensiv wichtige Akzente setzen. Letztlich war es die geschlossene Mannschaftsleistung, bei der jeder seinen Beitrag leistete, die den knappen 66:63-Erfolg möglich machte.

Trotz des Sieges sind die Spartans mit ihrer Leistung noch nicht vollständig zufrieden. Das Team will weiter hart arbeiten, um sich spielerisch und als Mannschaft weiterzuentwickeln und in den nächsten Partien konstanter aufzutreten. Für den SB DJK Rosenheim x Finsense spielten Biberovic, Hogges (27), Fliege, Sohn, Balduzzi (5), Schüler, Weigel (7), Geißinger (4), Wießnet (2), Heuwinkel (16), Petrovic (3), Stiller (2).

Spartans müssen sich geschlagen geben

Die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim x Finsense mussten sich am vergangenen Spieltag dem MTV 1879 München geschlagen geben. Dabei erwischten die Spartans einen guten Start und konnten das erste Viertel mit 27:19 für sich entscheiden. Was zunächst nach einem gelungenen Auftakt aussah, sollte sich im weiteren Spielverlauf allerdings ändern. Im zweiten Viertel verloren die Rosenheimer zunehmend den Zugriff auf das Spiel.

Vor allem in der 1-gegen-1-Defense hatten die Spartans große Probleme, die Münchner vor sich zu halten. Immer wieder konnten sich die Gäste im direkten Duell durchsetzen und so zu einfachen Abschlüssen kommen. Auch offensiv lief es nun nicht mehr so rund wie im ersten Abschnitt. Mit 29:15 ging das zweite Viertel deutlich an den MTV, der damit zur Halbzeit die Führung übernommen hatte. Nach dem Seitenwechsel versuchten die Spartans, wieder besser ins Spiel zu finden und den Rückstand zu verkürzen. 

Die Münchner ließen sich jedoch nicht mehr aus dem Rhythmus bringen. Rosenheim konnte zwar phasenweise wieder mehr Druck aufbauen, schaffte es aber nicht, den Rückstand entscheidend zu reduzieren. Damit blieb es auch in den letzten beiden Vierteln bei der Führung des MTV, der die Partie letztlich kontrolliert zu Ende spielte. 

Für den SB DJK Rosenheim x Finsense spielten Biberovic, Schmid, Fliege (3), Sohn (2), Balduzzi (7), Schüler (11), Geißinger (14), Wießnet (11), Heuwinkel (11), Petrovic (6), Gaizauskas (10), Stiller (2).

Spektakel um Platz eins – ein Drama von über zweieinhalb Stunden

Am 12. Spieltag der Bayernliga lieferte unser U16-Team aus Rosenheim ein Spiel für die Geschichtsbücher gegen die extrem starke Mannschaft aus Augsburg, angeführt von der deutschen Nationalspielerin, der 196 cm großen Luana Coaja. Der Einsatz war enorm – Tabellenplatz eins und damit eine bessere Ausgangsposition für die Bayerische Meisterschaft in Würzburg. Das Spiel entwickelte sich zu einem echten Sportkrimi und dauerte über zweieinhalb Stunden.

Rosenheim startete furios (9:2) mit eiserner Verteidigung von Breteau Charlotte und Pecha Elena. Doch die Gäste zeigten schnell, warum sie zu den talentiertesten und unangenehmsten Teams der Liga zählen – sie kamen zurück und übernahmen die Führung. Das erste Viertel endete 18:16 für Augsburg, die Spannung stieg von Minute zu Minute.

Im zweiten Abschnitt brachten Energie und Disziplin die Wende. Mit der Einwechslung von Fritsch Luisa und Hildebrandt Mia wurden die Zugänge zum Korb geschlossen, während Klotsch Christina die gegnerische Topspielerin Luana Coaja aus dem Rhythmus nahm. Offensiv bestimmten Graumann Frida, Fritsch Hanna und die überragende Weymar Allegra das Tempo. Zur Halbzeit führte Rosenheim mit 44:41 – es war klar, dass uns ein harter Kampf bis zur letzten Sekunde bevorstand.

Nach der Pause der nächste Rückschlag: Pecha Elena, die bis dahin das Feld in beide Richtungen beherrscht hatte, musste verletzungsbedingt ausscheiden. Zudem geriet Klotsch Christina in Foulprobleme. Mutig übernahmen die jüngsten Spielerinnen, Bassing Tessa und Bürger Magdalena, Verantwortung unter dem eigenen Korb. Trotz körperlicher Unterlegenheit antwortete unser Team mit Herz, Charakter und großem Zusammenhalt.

Als Abebe Olivia und Weymar Allegra im Schlussviertel auf 82:74 erhöhten, schien die Entscheidung gefallen. Doch Augsburg kämpfte sich mit And-One-Situationen und Freiwürfen zurück. Nach 40 Minuten stand es 87:87 – Verlängerung!

In den zusätzlichen fünf Minuten entschieden Kampfgeist und Offensivrebounds das Spiel. Weymar Allegra und Fritsch Hanna dominierten unter dem Korb – jeder Ballbesitz war von enormer Bedeutung. Am Ende die Explosion der Freude:

Rosenheim – Augsburg 99:94


Trainerstimme

„Das war ein Spiel, das man nie vergisst. Die Mädchen haben enorme mentale Stärke gezeigt. Obwohl wir körperlich unterlegen sind, haben wir klug und mutig gespielt. Ich bin stolz auf ihre Reaktion in den schwierigsten Momenten. Es gibt noch Verbesserungspotenzial, aber der Charakter, den sie heute gezeigt haben, kann man nicht trainieren – den trägt man in sich. Sehr geholfen haben uns die Turniere in Belgien und das deutsche Finalturnier der vergangenen Saison, um in den entscheidenden Momenten ruhig und fokussiert zu bleiben“, betonte Trainer Mirceta Miodrag.

Es spielte für Rosenheim:

Weymar Allegra 33 Punkte, Abebe Olivia 25, Graumann Frida 10, Pecha Elena 8, Fritsch Hanna 7, Breteau Charlotte 7, Klotsch Christina 5, Fritsch Luisa 2, Hildebrandt Mia 2, Bürger Magdalena, Bassing Tessa, Gavrilović Emilija!

Trainer Team: Mirceta Miodrag und Mirceta Tijana!

Beide Teams haben sich bereits für die Bayerische Meisterschaft in Würzburg qualifiziert. Wir wünschen Augsburg viel Erfolg beim Finalturnier. Der dritte Teilnehmer aus der Gruppe, das starke Team Jahn München U16, gilt als Topfavorit auf den Titel – was Anfang April ein weiteres Basketball-Spektakel verspricht.

Spiel 2 im Kampf um den Aufstieg

Die Rosenheimer Basketballerinnen stehen mit dem Rücken zur Wand - und trotzdem ist die Motivation groß. Nachdem sie das erste Finalspiel gegen Jahn München am vergangenen Samstag mit 75:87 verloren haben, brauchen sie jetzt einen Sieg, um weiterhin eine Chance um den Meistertitel und den damit verbundenen Aufstieg in die zweite Basketballbundesliga zu haben. Spiel 2 findet am Freitag, 24. April, um 19 Uhr in der Weltenburger Straße 53 in München statt. In der vergangenen Trainingswoche haben die Rosenheimerinnen noch einmal an der ein oder anderen Stellschraube gedreht und sich optimal auf den Gegner vorbereitet. “Wenn jemand Jahn München schlagen kann, dann sind wir das”, ist Sportbund-Trainierin Coco Kollarocivs überzeugt. Und auch für Unterstützung ist gesorgt. Fans haben die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Zug nach München zu reisen. Treffpunkt ist am Freitag um 16 Uhr am Rosenheimer Bahnhof, Abfahrt um 16.29 Uhr mit dem Bayernticket. “Lasst uns gemeinsam nach München fahren, die Halle in Grün färben und unsere Damen auf dem Weg zum nächsten großen Schritt pushen”, heißt es vonseiten der Vorstandschaft. Mit einem Sieg am Freitag würden die Rosenheimerinnen ein drittes Spiel erzwingen. Das würde am Sonntag, 26. April, um 15.15 Uhr ebenfalls in München stattfinden.  

 

Sportbund-Damen auswärts gegen München Basket

Die Basketballerinnen des Sportbunds Rosenheim wollen am Samstag, 10. Oktober, ihren dritten Sieg in Folge einfahren. Allerdings wartet auf die Sportbund-Damen ein harter Brocken. Um 15 Uhr treffen sie in der städtischen Sporthalle in der Dachauer Straße in München auf die München Baskets.

Die Münchnerinnen stehen derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz. Ihr erstes Saisonspiel verloren sie gegen den ESV Staffelsee mit 54:64. Beste Werferin war Johanna Bielefeld mit 22 Punkten in knapp 33 Minuten.

Deutlich besser schlugen sich die Rosenheimerinnen gegen Staffelsee. Sie gewannen deutlich mit 76:59. Trotzdem ist für Samstag alles offen, reisen die Rosenheimerinnen doch ohne ihre beiden Top-Spielerinnen Sophie Perner und Elisa Hebecker nach München.

“Aus dem vergangenen Jahr wissen wir, dass die Spiele gegen München Basket immer sehr umkämpft waren und knapp ausgefallen sind”, sagt Sportbund-Trainerin Coco Kollarovics. Dennoch sei sie positiv gestimmt. “Wir wollen uns von Spiel zu Spiel steigern und werden natürlich alles daran setzen, auch das dritte Spiel in dieser Saison für uns zu entscheiden”, fügt sie hinzu. 

 

Sportbund-Damen gewinnen erstes Heimspiel

Die Regionalliga-Damen des SB DJK Rosenheim haben ihr erstes Heimspiel gegen den ESV Staffelsee verdient mit 76:59 gewonnen. Das Team von Trainer Markus Ovadya überzeugte dabei vor allem mit einer guten Trefferquote aus der Distanz - trotzdem gibt es noch viel Luft nach oben.

Der Start verlief holprig: Rosenheim hatte spürbare Probleme beim Defensiv-Rebound und in der Eins-gegen-Eins-Verteidigung, weshalb das erste Viertel mit 16:17 an die Gäste ging.
 
„Wir sind eigentlich ganz gut ins Spiel gekommen, hatten dann aber von Beginn an Probleme beim defensiven Rebound. Wir haben einfach keinen Druck auf den Ball bekommen und uns in der Eins-gegen-Eins-Verteidigung extrem schwergetan“, analysierte Coach Markus Ovadya die Anfangsphase kritisch.
 
Auch im zweiten Abschnitt blieb es zunächst eng (26:27), ehe Mitte des Viertels der Knoten platzte - aufgrund von zwei Dreiern in Serie. Mit einer starken Wurfauswahl und einer aggressiven Defense, die in den letzten fünf Minuten vor der Pause keinen einzigen Feldkorb mehr zuließ, drehte Rosenheim auf. Ein 8:0-Lauf brachte die Wende und eine 12-Punkte-Führung zur Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel kontrollierte Rosenheim das Geschehen und schraubte den Vorsprung vor dem Schlussviertel auf +19 Punkte hoch. Als Staffelsee im letzten Abschnitt mit zwei schnellen Dreiern noch einmal Hoffnung schöpfte, reagierte Coach Ovadya sofort mit einer Auszeit. Die Mannschaft antwortete prompt mit zwei eigenen Distanztreffern und entschied das Spiel endgültig. 
„Nach der Auszeit haben wir das Spiel mit zwei eigenen Dreiern entschieden und es danach sehr professionell und abgeklärt zu Ende gespielt“, lobte Ovadya die Reaktion seines Teams. „Insgesamt war es ein verdienter Sieg mit sehr guten Phasen, aber auch einigen Wacklern – vor allem in der Defensive. Daran werden wir im Training weiter arbeiten.“
 
Für den Sportbund spielten: Weymar (7 Punkte), Sokman (7), Kirchner (4), Szenes (10), Perner (15), März, V. (10), Heise (17), März, K. (6), Brodersen

Sportbund-Damen mit Auftakt-Sieg gegen MTV

München/Rosenheim – Gelungener Saisonauftakt für die Basketballerinnen des Sportbunds Rosenheim: Mit einem deutlichen 109:56-Erfolg beim MTV München feierten die Rosenheimerinnen einen Start nach Maß. Entsprechend zufrieden zeigte sich Trainerin Coco Kollarovics kurz nach der Schlusssirene, wenngleich sie betonte, dass nach der kurzen Vorbereitung noch viel Arbeit vor der Mannschaft liegt. „Es war einfach schön, mit dem Team wieder auf dem Feld zu stehen“, freute sich auch Spielerin Liisi Sokman. Dabei reisten die Rosenheimerinnen mit Personalsorgen an: Nur acht Spielerinnen standen zur Verfügung, unter anderem fehlten Lina Kirchner, Johanna Macht und Sophie Perner. Das machte sich im ersten Viertel bemerkbar. Der SBR startete holprig, während der MTV auf ein hohes Tempo setzte. Da beide Teams hochprozentig trafen, blieb es beim Stand von 25:20 eng. Auch im zweiten Spielabschnitt hielten die Münchnerinnen zunächst mit, ehe die Sportbund-Damen einen Gang hochschalteten. Besonders Klara März, Valentina März und Allegra Weymar drückten dem Spiel nun an beiden Enden des Feldes ihren Stempel auf. Sie erkämpften Bälle, punkteten im Fastbreak oder aus der Distanz. „Die drei waren wirklich sehr gut. Es war schön zu sehen, wie mutig und selbstbewusst sie aufgetreten sind“, lobte Sokman. Nach dem Seitenwechsel knüpfte der SBR nahtlos an die Leistung an. Elisa Hebecker überzeugte mit starker Defensivarbeit und dominierte die Rebounds, während Levke Brodersen drei Dreier versenkte und das Publikum mit No-Look-Pässen verzückte. Rosenheim zog das Tempo nochmals an, erzwang etliche Ballverluste des MTV und entschied das dritte Viertel – angeführt von einem fulminanten 16:0-Lauf – mit 31:9 für sich. Im Schlussviertel drehte Allegra Weymar endgültig auf und war von der Münchner Defensive nicht mehr zu stoppen. Am Ende knackten die Rosenheimerinnen die Hunderter-Marke und siegten verdient mit 109:56. Trotz des Sieges bleibt der Blick geschärft: „Unser Fokus muss jetzt darauf liegen, besser zu verteidigen und zu rebounden“, resümierte Sokman. Auch offensiv gab es noch Abstimmungsprobleme, an denen in der kommenden Trainingswoche gearbeitet werden soll. Die nächste Bewährungsprobe wartet bereits am Samstag, 3. Oktober, um 14 Uhr im Heimspiel gegen den ESV Staffelsee. Für den Sportbund spielten: Weymar (18 Punkte), Sokman (10), Szenes (7), Hebecker (8), März V. (17), Heise (19), März K. (19) und Brodersen (11).

Sportbund-Damen reisen nach Erlangen

Im zweiten Spiel der Zwischenrunde treffen die Basketballerinnen des Sportbunds Rosenheim x Finsense auf den TB 1888 Erlangen. Während die Sportbund-Damen mit einem Sieg in die Zwischenrunde starteten, musste Erlangen sich gegen Jahn München knapp geschlagen geben. Herausragende Spielerin auf Seiten des Gegners ist Kim Siebert. Gegen München erzielte sie 22 Punkte.

Sportbund-Damen ziehen ins Finale ein

So richtig glauben, konnten sie es am Ende selber nicht: Die Basketballerinnen des Sportbunds Rosenheim sind ins Finale um den Aufstieg in die zweite Basketballbundesliga eingezogen - in ihrer ersten Regionalliga-Saison. 

 

Gegen TB 1888 Erlangen gewannen die Sportbund-Damen auch das zweite Spiel mit 75:69. Einfach war der Sieg allerdings nicht. Und das, obwohl die Rosenheimerinnen zwischenzeitlich sogar einmal mit 17 Punkten führten. “Wir haben einen guten Start erwischt und sind früh in Führung gegangen”, sagt Trainerin Coco Kollarovics nach dem Spiel. 

 

Nach den ersten zehn Minuten führten die Rosenheimerinnen mit 20:13. Vor allem Sophie Perner war in dieser Phase des Spiels nicht zu stoppen und konnte nach Belieben punkten. Im zweiten Viertel kämpften sich die Erlangerinnen zurück ins Spiel. Mit einer Sechs-Punkte-Führung für die Rosenheimerinnen ging es in die Halbzeit-Pause. Auch dank drei verwandelter Dreipunkt-Würfe von Maria Perner. 

 

In der Kabine fand Levke Brodersen dann die richtigen Worte. So müsse der Fokus in der zweiten Hälfte vor allem darauf liegen, die Rebounds einzusammeln und Fehler in der Verteidigung zu vermeiden.Konzentriert startete ihr Team in das dritte Viertel. Wieder war es Sophie Perner, die von den Gegnerinnen nicht gestoppt werden konnte. Sie erzielte im vorletzten Viertel neun Punkte. 

 

Mit einer 59:45-Führung ging es in das letzte Viertel. “Da haben wir leider unseren Flow im Angriff verloren und hatten gleichzeitig zu viele Lücken in der Verteidigung”, sagt Headcoach Coco Kollarovics. Die Erlangerinnen kämpften sich mit einem 9:0-Lauf noch einmal bis auf wenige Punkte heran. Am Ende behielten die Sportbund-Damen die Nerven und holten sich den Sieg. “Alles in allem war es ein verdienter Sieg”, so Kollarovics. 

 

Damit stehen die Rosenheimerinnen im Finale. Dort treffen sie auf Jahn München. Das erste Spiel findet am Samstag, 18. April, um 15 Uhr in der Gaborhalle statt. 

 

Für Rosenheim spielten: Perner M. (11 Punkte), Sokman (5), Kirchner (3), Szenes (3), Hebecker (8), Perner S. (28), März V., Heise (15), März K., Brodersen (2).