Zum Hauptinhalt springen

Startseite

Bundesliga-Basketball in Rosenheim - Sportbund Rosenheim startet mit starkem Kampf in die WNBL

Rosenheim – Wolfgang-Pohle-Halle, 11. Oktober 2026, 12:30 Uhr, 250 Zuschauer

Sportbund Rosenheim x Finsense – Main Sharks Würzburg 74:85

Am Sonntag erlebten die Zuschauer in der Wolfgang-Pohle-Halle in Rosenheim einen besonderen Basketball-Nachmittag: Die U18-Basketballerinnen des Sportbunds Rosenheim x Finsense bestritten ihr erstes Spiel in der Weiblichen Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL). Zum Auftakt wartete mit den Main Sharks Würzburg gleich ein echter Härtetest – schließlich gehört das Team zur deutschen Spitze und zählt auch in dieser Saison zu den Favoriten.

Würzburg ging mit viel Erfahrung und individueller Qualität in die Begegnung. Zwar hat sich der Kader im Vergleich zur Vorsaison verändert: Moescha Bakam und Mia Wiegand wechselten nach Mainz beziehungsweise zu Alba Berlin. Mit der 1,97 Meter großen Nationalspielerin Luana Cuoja, die aus Augsburg nach Würzburg kam, erhielt das Team jedoch zusätzliche Präsenz unter dem Korb.

Für Rosenheim bedeutete die Partie zugleich den Einstieg in eine neue sportliche Herausforderung. Entsprechend groß waren die Anspannung und die Nervosität zu Beginn. Die Gastgeberinnen hielten zunächst gut mit, konnten das hohe Tempo und die Spielübersicht der Würzburgerinnen aber nicht konstant genug beantworten. Die Gäste agierten schneller, wacher und abgeklärter, nutzten die Fehler der Rosenheimerinnen konsequent aus und setzten sich zwischenzeitlich auf 23 Punkte ab.

Starke zweite Halbzeit macht Mut

Nach der Pause zeigte Rosenheim jedoch ein anderes Gesicht. Die Mannschaft fand zunehmend besser ins Spiel, nahm die Intensität der Gäste immer besser an und traf deutlich schnellere und bessere Entscheidungen. Über weite Strecken entwickelte sich nun eine Begegnung auf Augenhöhe. Bis zum Ende des dritten Viertels verkürzten die Gastgeberinnen den Rückstand auf 15 Punkte.

Auch im Schlussabschnitt gab sich Rosenheim nicht geschlagen. Mit viel Einsatz und Kampfgeist kämpfte sich das Team bis auf acht Punkte heran und hatte anschließend sogar zweimal die Chance, den Abstand weiter zu verkürzen. Die entscheidenden Würfe fanden jedoch nicht mehr ihr Ziel, sodass Würzburg den Vorsprung ins Ziel brachte und die Partie mit 85:74 gewann.

Das Ergebnis fiel damit deutlicher aus, als es der Spielverlauf über weite Strecken vermuten ließ. Besonders die zweite Halbzeit, die Rosenheim mit zwölf Punkten Differenz für sich entschied, unterstrich das Potenzial der Mannschaft. Trotz der Auftaktniederlage kann das Team aus Rosenheim viele positive Erkenntnisse aus seinem ersten WNBL-Spiel mitnehmen.

Valentina März und Klara März waren mit jeweils 20 Punkten die erfolgreichsten Werferinnen der Gastgeberinnen. Allegra Weymar steuerte 16 Punkte bei, Lina Kirchner erzielte acht Zähler. Mirjam Wilts und Mia Bruckmeier kamen auf jeweils vier Punkte, Mia Hildebrandt ergänzte die Ausbeute mit zwei Punkten. Ebenfalls für Rosenheim im Einsatz waren Luisa Fritsch, Fiona Caspary, Hanna Fritsch, Frida Graumann und Hikmot Seesay.

Betreut wurde die Mannschaft von den Trainern Markus Ovadya und Miodrag Mirceta.

Trainerstimme: Markus Ovadya zieht ein gemischtes Fazit

„Unser erstes Spiel in der WNBL, sind gut gestartet, aber Nervosität war uns durchaus anzumerken. Würzburg in allen Belangen überlegen, schneller, wacher und cleverer. Wir haben viele Sachen gut gemacht aber waren einfach im Kopf nicht schnell genug uns hat der letzte punch gefehlt. Würzburg hat das gnadenlos ausgenutzt und zog uf +23 davon. 2. Hälfte sind wir angekommen! Spielen lange auf Augenhöhe mit uns nehmen die Intensität immer besser an. Treffen bessere und schnellere Entscheidungen und verkürzen zum Ende des dritten Viertels den Rückstand auf 15 Punkte. Im letzten viertel geben wir nochmal alles, probieren alles und verkürzen den Abstand auf 8 punkte, haben noch 2x die Chance weiter zu verkürzen, kommen aber nicht mehr näher ran und verlieren mit 11 Punkten. 1. Halbzeit war besser als es das Ergebnis aussagt, 2. Hälfte war enorm stark, mit 12 Punkten gewonnen. Würzburg der erwartet schwere Gegner aber wir haben uns gut verkauft. Mit Jahn München folgt das zweite Schwergewicht. Wollen auch wieder alles geben und von Beginn an das Tempo und die Intensität mitgehen.”
— Markus Ovadya, Trainer der Rosenheimer Basketballerinnen

Blick nach vorne: Nächster Härtetest gegen Jahn München

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den Rosenheimerinnen nicht. Mit Jahn München wartet bereits der nächste starke Gegner. Das Team will die positiven Ansätze aus der zweiten Halbzeit mitnehmen und von Beginn an mit dem Tempo und der Intensität der Partie Schritt halten.

Die erste WNBL-Begegnung hat gezeigt, dass Rosenheim auch gegen etablierte Spitzenteams mithalten kann. Nun gilt es, aus den Erfahrungen zu lernen, die Nervosität abzulegen und die eigene Leistung über die gesamte Spielzeit konstant auf das Parkett zu bringen.

fotos von: samwithcam_11 (instagram)
foto von: samwithcam_11 (instagram)

 

 

News Jugend, Allgemeine News

  • Aufrufe: 53